Halb

Die Einsamkeit eines vollgestopften Zimmers
hat etwas beklemmendes
Ein Kartonlabyrinth auf dem Fußboden
und erste Regalbretter leer
Die zurückgelassenen Dinge rufen
nimm uns mit, wir gehören doch zu deinem Leben
Und das, was man braucht, ist immer ganz unten
Die Aufregung, die Vorfreude, die Erwartung
sie schweigen in diesem Moment
lassen den CD-Player sprechen –
bis zuletzt bleibt er im Regal.
Die alten Zeiten klopfen an die Tür
nur ein Buch aufgeschlagen,
eine Schachtel geöffnet
und schon halten sie einen fest
Selbst wenn man es schafft, sich loszureißen,
blicken sie einem doch mit traurigen Augen hinterher
Dieser Raum war ein Zuhause
doch jetzt flackert die Kerze im Fenster
Vielleicht ist es dieses Zittern
das die Einsamkeit am besten darstellt
Noch nicht weg, nicht mehr da
Halb voll, halb leer

 

Bald steht ein Umzug ins Haus, zumindest für mich. Deswegen muss ich mich von einigen Dingen trennen, und der Rest ist mittlerweile zu großen Teilen in Kisten verschwunden, was mich etwas melancholisch stimmt.

There’s a move knocking on the door, at least for me. So I’ve been packing a lot of things in boxes and some I’ll be leaving here. My room is currently in some strange state between full and empty, not here, not there, which makes me feel a bit nostalgically.

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