Schneeschwebe

Schön wie niemals sah ich jüngst die Erde
Nachtgedanken gingen durch die Welt
Grad ist es Tag, es summt das Lied der Jahre
und still zu wissen scheint der Schnee
in unermeßlich tiefen Stunden
dass Glück ihm günstig sei
in dieser Winterfrühe
Inneres und Äußeres, ins Urlicht gestürzt
ist auch das Dasein
Jahresringe wachsen in solchen morgendlichen Stillen

 

Das Schneetreiben vor meinem Fenster ist ein wildes Gewirr, und so besteht auch dieses Gedicht aus Teilen anderer Gedicht, wild durcheinander gewirbelt, wieder einmal aus dem „ewigen Brunnen“.

The snow falling outside my window is on a wild romp through the air, and this poem is likewise playing with other poetry, which I found in my collection „Der ewige Brunnen“ (=the eternal fountain)

Erste Verse/Überschriften u.a. von / Parts of the poem are first verses/titles of poems by M.-L. Kaschnitz, C. Meckel, H. Heine, G. Keller, J. W. Goethe, E. Mörike, F. Hebbel, F. Schiller, L. Steinherr, D. v. Liliencron

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s