Beobachtend

Die Musen sind in der Sonne eingeschlafen und all die dichterische Innovation treibt auf einem Floß den Regen hinunter. Ich treibe durch den Tag wie Pappelpollen auf dem Wind. Er duftet nach Erdbeere, so saftig, dass sie die Finger rot färben und verschafft wenigstens ein wenig Erleichterung. Die Glieder werden schwer, sodass Aufstehen zu einer Aufgabe wird und gleiten doch so leicht durch dunkle Wellen, in denen sich die Abendsonne spiegelt.

Unter den Sternen
duftet der Wind noch einmal
nach Erdbeeren

 

Eigentlich ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Vielleicht, dass es sich um einen Haibun handeln soll, siehe meinen Beitrag Farbenstrand von Ende März.

Today was a real summer day, and we floated through it, picking strawberries, having a barbecue, swimming. What could be better? Remembering the Haibun-Pre-Prompt before this year’s NaPoWriMo…