A shadow on the wall

There is a shadow on the wall
a monster, giant, or an elf
it could be something very small
a dwarf or fairy sitting on the kitchen shelf

There is a shadow on the wall
a dragon, pegasus or unicorn
a creature lurking in the hall
or a pixie, lonesome and forlorn

There is a shadow on the wall
a phoenix, satyr, talking beast
Did I not hear a magic raven’s call?
It must be a centaur at the least

But then my mother comes and tells me
“Oh don’t make such a fuss of that.
That’s just the shadow of the oak tree
and your shrieking raven was the neighbor’s cat.”

 

On day 8 of this year’s NaPoWriMo, when the prompt was to write about magical things, I knew I’d written something in that direction before, but I couldn’t find it in the garden. Turns out it (this poem) was written during NaPoWriMo 2014, when I didn’t blog yet. I like this poem though, so I thought I’ll post it now, because I want to keep up the poetry, even though April is now over. Back then the poem came into being out of some scribblings, in which I suddenly saw wings, and then the shadow of my pencil on the paper and then the poem. I had to look into Harry Potter towards the end for some more magical creatures though.

An dieses Gedicht hatte ich mich am 8. April erinnert, als wir Magie in unsere Gedichte einbauen sollten. Ich hatte aber dann recht viel zu tun, und kam erst jetzt dazu, das Gedicht zu suchen. Es stellte sich heraus, dass ich es 2014, auch während dem National Poetry Writing Month geschrieben hatte, aber damals habe ich noch nur für mich geschrieben. Ich mag das Gedicht aber, und weil ich mir vorgenommen habe, obwohl der April jetzt vorbei ist, wieder etwas häufiger Gedichte zu veröffentlichen, kommt es jetzt eben. Damals ist es entstanden, weil ich auf ein Blatt gekritzelt hab, wie so oft einen Kopf, und dann waren plötzlich Flügel dran und ich hab den Schatten des Bleistifts auf dem Papier gesehen, der unten dunkler war und plopp, da war das Gedicht schon fast da. Ich bin bis zur dritten Strophe ohne Hilfsmittel gekommen, dann sind mir keine Fabelwesen mehr eingefallen und ich hab im Harry Potter nachgeschaut…

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NaPoWriMo 21: Spiegeln

Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist die Schönste im ganzen Land?
Und immer muss ich sagen: Du,
egal was ich mir denk dazu.
Sie stehn vor mir und sehen nur
die Perfektion ihrer Frisur,
sich selbst – darum das alles kreist
und weiter geht er nicht – ihr Geist.
Sich selbst von oben, von der Seite
dargestellt in voller Breite.
Und ich lasse mich noch ausnützen,
ich habs so satt, zu unterstützen
dieses sich nur um eines drehen,
nicht über Tellerränder sehen.
Ich würde gern das unterbrechen,
um über Tieferes zu sprechen:
All die Probleme unserer Zeit,
statt Fokus auf Äußerlichkeit.
Es gäbe so viel Drängenderes,
was es auch ist, sie sprengen es,
ob Mensch, ob Tier, ob Stadt, ob Wald;
so viel Unglück, Krach und Gewalt.
All das würd ich so gerne sagen,
statt mich mit Haaren rumzuplagen.
Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist der Schönste im ganzen Land?

 

Als Idee war heute der Mythos um Narcissus gegeben, den wir in unsere Gedichte einbinden sollten. Ich habe aus der Sicht eines Spiegels geschrieben.

Today’s prompt was to write a poem reflecting on the Narcissus-Myth. I chose to write from the perspective of a mirror which is frustrated because of the superficiality of the people who stand before it.

NaPoWriMo 14: Recursion

She dreamed of
waking
up to
the sound of
water boiling
water pouring
water sett-ling
around
dried tealeaves of Earl Grey
smell swirling
tea gulping
throat burning from
hot mouthfuls of Earl Grey
grounds swishing
round and round
settling down
turning up
side down
looking in
It’s a cup
of Earl Grey
waking up
dreaming.

 

When I read Maureen’s prompt for today (picking a word from a list and writing an entry for a dream dictionary with it) I immediately got stuck on the „teacup“, and the thought of recursion. In computer science, recusion means for example a function calling itself, it’s a sort of circle, until a break-of condition applies. For more info on recursion see Wikipediay. In addition, while writing this poem, I had in mind this song to which my brother was listening yesterday. The rhythm of the poem somewhat fits with the rhythm of the verses of the song.

Heute war unsere von Maureen gestellte Herausforderung, ein Gedicht zu schreiben, dass eine Art Traumdeutungslexikon für einen aus einer Liste gewählten Begriff sein sollte. Gleich das erste Wort „Teacup“ (Teetasse), hat es mir angetan, schließlich kann man aus den Teeblättern auch Deutungen lesen und was, wenn dort wiederrum eine Teetasse erkennbar ist. In meinem Kopf war also auch das Stichwort Rekursion. Dies tritt in der Informatik auf, wenn eine Funktion sich selbst aufruft. Für weitere Informationen verweise ich an die Wikipedia. Der Rhythmus zu diesem Gedicht lehnt sich wiederum an ein Lied an, dass mein Bruder gehört hat, als ich meine Familie besucht habe.

NaPoWriMo 14: bug bounty

Who’d have known that Grace Hopper
would become such a whopper
She found Bug One in Mark I
but didn’t turn to biology, even for fun.

Today’s NaPoWriMo.net-prompt is to write a Clerihew, which is a slightly silly poem about a famous person.

Obiges Gedicht ist ein Clerihew, ein witziges Gedichtchen über eine berühmte Person in vier Versen mit Reimschema aabb.

NaPoWriMo: Musings concerning a long lost Mathsteacher (Enigma)

„Zufälle gibt es
nicht!“, sprach einst mein Mathematiklehrer,
„Wahrscheinlichkeiten jedoch
sind abundant – wahrhaftig
erhaben über alle Zweifel,
sicher wie
die Schulzeitdauer für Schüler an öffentlichen Gymnasien in Bayern.“

Damals war Ironie für mich so merkwürdig
wie lautes Singen –
in allen Tonarten gleichzeitig.
Ich war naiv, glaubte den Lehrern
fern lag mir die Skepsis.

Eigentlich tut sie es immer noch ziemlich.
Zweifel an diesem Bund
goldener Sterne auf blauem Grund – nicht so ich!
wie all die selbsternannten Euroskeptiker,
nein – ich glaube – auch
an Gott, an österliche Begegnungen seinerseits
oder ihrerseits?
mit der Welt und verschiedenen Aposteln.
an Liebe und dass sie die Welt retten wird
– auch mit dreidimensionalen Kusszahlen
falls nötig -, an Hoffnung…

Tja.
Das alles nur
wegen eines ironischen Mathematiklehrers.

Heute haben wir uns von Edward Elgar, einem britschen Komponisten, inspirieren lassen, genauer gesagt von dessen Enigma Variations. Ähnlich wie bei diesen Variationen ist auch im obigen Gedicht etwas versteckt. Wer lüftet das Geheimnis? Meldungen in den Kommentaren erwünscht!

Today’s optional prompt from NaPoWriMo.net was to let ourselves be inspired by Edward Elgar’s Enigma Variations, to write a poem with a little extra mystery added in. I’d intended to write something about music, staying with the theme of Elgar’s Variation, but then something entirely different happend and the result may be viewed above. PS: Even non German speakers may solve the „riddle“… and maybe Google Tranlate can be of some help, too! Let me know your ideas for a solution in the comments… And I’d also find it interesting how you came up with them.

PPS: Für diejenigen von Euch Lesern, die versiert in HTML sind: Ihr findet die Lösung auch im Quelltext dieser Seite, unter diesem Span verborgen. /
PPS: For those of you who know some html – you can find the solution by looking at what’s hidden by the span-Tag below.
Zwölf / Twelve

NaPoWriMo 1: Tidings

There’s a place
called Monkey
Island and
it’s far to the South
as you can get
with a car
and your dreams
all in one
piece – all together
I heard today
that climate change
buried it
beneath the waves
of rising
waters Now
I’m waiting
for nightfall
and tides
to fall low
and the ocean
to cry
April Fool!

2015-02-17_18 bis Monkey Island (126)

Monkey Island

Now NaPoWriMo has started for real and the challenge aka optional prompt today was to write a poem in the style of Kay Ryan, the interviewee of today: „short, tight lines, rhymes interwoven throughout, maybe an animal or two, and, if you can manage to stuff it in, a sharp little philosophical conclusion.“

So, jetzt ist es wirklich soweit: Hallo April, Hallo NaPoWriMo, bzw. aus meiner deutschen Perspektive eher GloPoWriMo! (Global Poetry Writing Month) Wer sich jetzt noch fragt: „Wofür stehen die Akronyme?“, für den sei auf diesen erklärenden Beitrag dazu vom letzten Jahr verwiesen. Heute war die Idee ein Gedicht im Stil von Kay Ryan zu schreiben, der heutigen interviewten Dichterin, die auf NaPoWriMo.net vorgestellt wurde. Ich muss gestehen, dass ich mir zunächst etwas schwer getan habe. Zum Glück habe ich mich heute mit Freunden zum Eisessen getroffen, statt ewig zu grübeln und hab dann etwas Anschubhilfe bekommen (Monkey Island) – Danke!

Wandering thoughts

Hey you, out there, careful, watch out:
My thoughts, they are around about…
Somebody, help me rein them in!
They really need some discipline
They run around, run wild and stray
I need them here, they are away
They wander off to look at sweets,
at poetry, books, recipe-treats
to stare at things they can’t yet have
when I need focus on terms and graphs,
false friends, translations, coding rules:
so much to study, yet ridicule
me, that is what right now they do
O thoughts, please come back here, will you?

There I was, almost bragging about the way I can bring myself to concentrate on studying. And here I am, straying from one interesting website to another, instead of concentrating on the week’s exams coming up.

Tja, so kanns gehen, wenn man den Mund zu voll nimmt. Ich dachte, ich könnte mich gut auch länger aufs Lernen konzentrieren, aber jetzt bin ich hier und komme von einer interesanten Seite auf die nächste, anstatt mich auf die Prüfungen, die diese Woche noch anstehen zu konzentrieren.