NaPoWriMo 5: Blätternächte

.    Nachts im Wald bin ich
.   klein und  Groß
gleichzeitig
Groß, weil ich mich traue.
Ich soll nicht
…aber manchmal…
.      Man muss auch mal rebellisch sein.
und dann genieße ich
.  die leise Anspannung.
klein, weil der Wald Groß ist
.      und Dunkel
weit oben die leuchtenden Punkte
. sind die Sterne
und um mich raschelt es
.                 und rauscht
Auf dieser Bank setze ich mich
schließe die Augen vor den Schatten
. und atme    horche   –
.        fernes Brummen der Autobahn
nahe Waldgespräche
Hinter meinen Augen:
.   Rehe,    ein Wildschwein
nur die Schwingen eines Kauzes,
die über die Äste streichen?
Wenn ich nach Hause komme,
.           stehe ich weit offen

 

Da, wo meine Eltern leben, ist direkt vor der Haustür ein bewaldeter Hügel, von Wegen durchzogen zwar, aber immer noch Wald. Und als ich heute die Anregung von NaPoWriMo.net las, über ein Stück Natur zu schreiben, das wir gut kennen, dachte ich eben daran. Als ich kleiner war, gingen Schulausflüge dorthin oder Exkursionen, um Kastanien zu sammeln; später erkoren wir einen Baum zum Lager und umstellten ihn zur Tarnung vor fremden Mächten mit Ästen. Jetzt bin ich eine von diesen erwachsenen Spaziergängern geworden.

When we were prompted today to write about a piece of nature that we know well, I thought of the wooded hill behind my parent’s house. There are lots of paths crisscrossing over and around it, but nevertheless, it’s a forest, and the one I know best, too.

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